Sold
Kaltes Gold,
Du bist mir nicht hold.
Leb‘ nur in meinen Träumen.
Will keinen davon versäumen.
Die Worte sind mein Sold.
JB-12-2015
Kaltes Gold,
Du bist mir nicht hold.
Leb‘ nur in meinen Träumen.
Will keinen davon versäumen.
Die Worte sind mein Sold.
JB-12-2015
Du siehst wild aus.
Springst mit den Schattengängern.
Lachst über Rattenfänger.
Spielst süße Weisen.
Gehst gern auf Reisen.
Hältst Dein Herz in der Hand.
Gehst wieder unter Land.
Lass sie hinter dir.
Bist jetzt ein starkes Tier.
Wort und Geleit in diesem Kleid.
JB-11-2015
Ich war bei Dir den Tag und die Nacht.
Hab gelitten mit Dir, den Wagen auf den Weg gebracht.
Jetzt bin ich neu und fürchte mich nicht mehr.
Der Pfad war weit, ich wollte es so sehr.
Du bist ein Planet weit über mir,
Unerreichbar fern, ich sühne meine Gier.
Hast mich verlassen, als ich offen war.
Hast meinen Namen vergessen, den ich sprach so klar.
Ich hier unten male neue Welten.
Ich hier unten weine nur noch selten.
Vorbei was hätte sein können und da:
Seh den Stern an einem Stern zerschellen.
JB-11-2015
Wohin verweht es mich?
Ist doch unglaublich!
Was die Welt gibt.
Was mit mir geschieht.
Zieh‘ eine Nummer,
Sonst gibt es Kummer.
Bleib nicht stehen,
Sonst wird was geschehen.
Arbeiten heißt das Gebot.
Sonst schlechte Zukunft droht.
Geschäft oder Untergang.
Für mich ein Missklang.
Will mich verwirklichen.
Kreativ unter Möglichen.
Will die Welt begreifen.
Das Alles muss doch reifen.
Brauch etwas Zeit,
Der Weg ist so weit.
Will mich erfahren,
Muss dafür sparen.
Wenn Menschen fühlen,
Die Welt mit Herz füllen.
Bringt uns das Sicht,
Gibt uns Gesicht.
JB-11-2015
Sobald ich schlafe, geh ich durch die Tür,
Erlebe Traumgeschichten.
Will mein Leben darin richten,
Sammle viel dafür.
Sobald ich träume, pack ich meine Sachen
Und reise durch andre Welten.
Verliere viel. Was will man machen?
Will gar nichts mehr gelten.
Solang ich schlafe, träum ich für das Leben,
Durchstreife Abenteuer.
Sobald ich aufwach‘, will ich sie aufheben,
Schreib sie auf in mein Buch, sind sie auch ungeheuer.
JB-11-15
Vor allem hab ich Angst,
Dass ich mein Heim verliere,
Dass ich dann draußen friere
Und der Wahn jeden Tag mit mir tanzt.
Wenn ich nicht mehr denken kann,
Kein Freund mehr zu mir steht,
Die Gesundheit den Bach runter geht.
Komm ich ganz unten an.
Wenn ich umsonst meine Sinne sammle,
Keine Wohnung mir als Obdach bleibt.
Verbogen, verplant und ohne Geleit.
Meine Worte ich einsam stammle.
So packt mich die Furcht,
So schiebt mich die Angst herum.
Sitz zerieben in meiner Wohnung.
Denk an das Morgen die Stirn zerfurcht.
JB-11-2015
Ach ich will so vieles werden.
Dennoch liegt alles in Scherben.
Will nicht vorwärts nicht zurück.
So oder so, was fehlt zu meinem Glück?
Will die Straße abwärts gehen.
Neue Leute, neue Wege sehen.
Will mich drehen, glücklich sein.
Alles nur nicht mehr allein.
Wenn ich traure dann um Dich.
Fluchen, liegen, all das quält mich.
Einsam, traurig, sorgenvoll.
War mal mutig und liebestoll.
Wenn ich heute schlafen geh
Und dabei Dich vor mir seh.
Wünsch ich mir das alles passt
Und Du Glück und Liebe hast.
Für mich soll alles anders werden.
Will nicht laufen mit den Herden.
Schreiben, Bilder, Traumgeschichten,
Will doch einfach nur noch dichten.
JB-10-15