Auf Moos

Auf Moos

Auf Moos will ich liegen mit dir,
Zwischen Kleeblatt und Heidelbeer
In den Hügeln.

Der Tag, den ich kommen sah,
Nun bald ist er nah,
Denn der Fluss hat zu fließen begonnen.

Du trägst den Stein übers Ufer hinaus.
Die Furt führt uns in den Garten.

Da wollen wir warten
Und uns erfreuen an den Früchten.

7-2014 JB

DSCN1577

Lohn des Lebens

Lohn des Lebens

Und wir träumen, wie die Vögel singen;
frei und grenzenlos – nicht zu überhören.

Gefiedert Lieder, die gern Seiten füllen.
Widersprüchlich im Detail,
Gnädig und seelenvoll im Ganzen.

Wie alle Farben finden sich im Weiß,
Alles enthalten ist in jener Leere.

Beginn und Ende bilden einen Kreis.
Das Leben ist doch ohne Preis.
Und das Jetzt zu preisen
Lohn des Lebens

DSCN1536

Farbenspiele

Farbenspiele

Wenn der Himmel schwarz
herunter tropft auf meine Füße,
hab‘ ich ihn zuvor angemalt
mit meinen Sorgen.

Wenn Sonne scheint
in meine Fenster,
ist das die Hoffnung,
auf ein heit’res Morgen.

Wenn all mein Fühlen Farbe ist,
so mal ich oft mit schwarz und blau.
Verlass‘ mich auf die Einsamkeit
und seh‘ mich als die Wolkenbraut.

Doch träum‘ ich uns in regenbogenbunt.
Und auch mein Herz das pumpt,
damit sein Rot auf meiner Haut
Dir ohne Worte alles anvertraut.

JB 1-2014

Doodle black

Der Stern

Der Stern

Und wieder Hoffnung
geboren aus Sehnsucht.
Kreise um Kreise
um Kreise um kreise Dich.

Ich fürchte mich vor meiner Flucht
und wenn ich Dich dann wieder träume,
sind Tage licht
und meine Stunden voller Du.

Dankbar für Dein Sein
auch wenn ich es nicht offenbare.

Ich gehe weg von Dir, ich fahre hin zu Dir.
Du bist die Mitte meiner Herzenswege.
Sondergleichen will ich Dich und wahre
mir meinen Schatten Dich zu sichten.

JB – 2013

DSCN0104

nur nicht den einen

nur nicht den einen

verlange frei zu sein von diesem glück
das neue haus zu deiner warterei

verrucht und ungescholten sei so einerlei
und wenn ich mich verdreh nach deiner seele
schau wie klar ich schweige

versuch mich doch zu sehen
wenn ich mich um dich herum verzweige

das hofft in mir du bist gespannt
und alle draußen finden mich so feige
wenn ich wieder leise leide

und wieder alle wege geh
nur nicht den einen

DSCN0489-768x1024

Heim

Heim

Tritt ein, schenk mir Dein Weglicht als Kamin.
Mein Heim will Deines sein, tritt ein.
Wer hofft schon, dass wir weiter zieh’n,
wenn Du und ich uns Flügel leih’n.

Mein Weg war ohne Dich so fad‘
ich wollte dauernd darauf treten.
Mein Bein war lahm von all der Fahrt,
mein Arm so taub von all dem Beten.

Du stehst hier vor mir; öffnest mir dein Tor,
die Fenster Deines Innern.
So will ich auch wie Du zuvor,
hier heimisch werden, nicht verkümmern.

Und all das Lastenpack,
will ich verstau’n in diesen Zimmern.
Lass uns nun ruh’n.
Denn morgen scheint die Sonne drauf,
dann lässt’s sich’s wohl erinnern.

JB /Oktober 2013

katzenkinder

Drachenfliegen

Drachenfliegen

Leg dich zu mir Herzenskönig.
Bring mir bei die schönen Atemzüge.
Pflanz mir Hoffnung in die Seele,
schenk mir Chaosengelsflüge.

Sieh mich an, dein Blick spricht Bände,
keine Lust ihn zu mißdeuten.
Will mein Herz nicht länger hüten,
meine Welten, dir jetzt offenbaren.

7-2013

RIMG2750