Der Stern

Der Stern

Und wieder Hoffnung
geboren aus Sehnsucht.
Kreise um Kreise
um Kreise um kreise Dich.

Ich fürchte mich vor meiner Flucht
und wenn ich Dich dann wieder träume,
sind Tage licht
und meine Stunden voller Du.

Dankbar für Dein Sein
auch wenn ich es nicht offenbare.

Ich gehe weg von Dir, ich fahre hin zu Dir.
Du bist die Mitte meiner Herzenswege.
Sondergleichen will ich Dich und wahre
mir meinen Schatten Dich zu sichten.

JB – 2013

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nur nicht den einen

nur nicht den einen

verlange frei zu sein von diesem glück
das neue haus zu deiner warterei

verrucht und ungescholten sei so einerlei
und wenn ich mich verdreh nach deiner seele
schau wie klar ich schweige

versuch mich doch zu sehen
wenn ich mich um dich herum verzweige

das hofft in mir du bist gespannt
und alle draußen finden mich so feige
wenn ich wieder leise leide

und wieder alle wege geh
nur nicht den einen

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Heim

Heim

Tritt ein, schenk mir Dein Weglicht als Kamin.
Mein Heim will Deines sein, tritt ein.
Wer hofft schon, dass wir weiter zieh’n,
wenn Du und ich uns Flügel leih’n.

Mein Weg war ohne Dich so fad‘
ich wollte dauernd darauf treten.
Mein Bein war lahm von all der Fahrt,
mein Arm so taub von all dem Beten.

Du stehst hier vor mir; öffnest mir dein Tor,
die Fenster Deines Innern.
So will ich auch wie Du zuvor,
hier heimisch werden, nicht verkümmern.

Und all das Lastenpack,
will ich verstau’n in diesen Zimmern.
Lass uns nun ruh’n.
Denn morgen scheint die Sonne drauf,
dann lässt’s sich’s wohl erinnern.

JB /Oktober 2013

katzenkinder

Drachenfliegen

Drachenfliegen

Leg dich zu mir Herzenskönig.
Bring mir bei die schönen Atemzüge.
Pflanz mir Hoffnung in die Seele,
schenk mir Chaosengelsflüge.

Sieh mich an, dein Blick spricht Bände,
keine Lust ihn zu mißdeuten.
Will mein Herz nicht länger hüten,
meine Welten, dir jetzt offenbaren.

7-2013

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Anderswelt

Anderswelt

Was ist das, Zeit?
Der Weg vom Heute bis zum Morgen,
die Hoffnungen und Sorgen
und dann kurz Klarheit,
wie wenn Sonne scheint?

Doch wieder wallt am Horizont der Nebel.
Wer führt mich, wer bedient die Hebel?
Und welcher Art ist Hoffnung,
wenn sie Taten hemmt?
Mein Leben ist durch Traum gelenkt.

Was ist das, Zeit?
Wenn nebenher die Traumwelt existiert
und mich mit ihren Bildern inspiriert,
ich Wege seh‘ wo and’re Hindernisse?
Zeit schenkt mir Brücken über Überflüsse.

3-2012 JB

Palmgarten, Leipzig
Palmgarten, Leipzig

Ins Leere

Ins Leere

Alles was beginnt, findet ein Ende.
Ganz so, als ob der Regen sich in Wolken wandelt.

Die ewig gleichen Kreise zieht,
was Gott gelenkt, was nun geschieht,
der Mensch nach seinem Willen handelt.

Wer wenn nicht ich, kann diesen Bogen spannen,
den Pfeil in seinem Ziel versenken.

Die Welt vor Untergang bewahren,
und alle Hoffnung, alles Bangen,
in Wunder wirkend Schoß noch lenken.

Um diese Deine Segnung zu erfahren,
ganz gleich, wer meine Schulden zahlt,
mein Herz, mein Wesen, mein Verstand.

Im Leiden nimmt es überhand.
trotzdem will ich noch mehr erfahr’n.

Dein Ich erkennen, mich verwandeln.
Mein Selbst in diesem Fühlen finden.
Mich öffnen, heilen und verbinden.

Der Traum wird Wahrheit durch mein Handeln.
Das Sein zu preisen, mich zu offenbaren.

01-2013

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Das Universum

Das Universum

Seelenvolle Ruhe angesichts der Stürme und der Nacht.
Ich hab‘ von dieser Reise mein Herz mir mitgebracht.

Es hofft, es scherzt, es brennt so hell in meiner Hand.
So voll von Liebe, dass ich schmelze die letzte kalte Wand.

Wen find‘ ich nun dahinter, wer zeigt mir sein Gesicht?
Willst Du mir Wärme geben? Dann schenk mir doch Dein Licht.

12-2012

universum