Wishing for the Crown Shyness of Mother Trees

It hurts me to see these old pictures of giant trees cut down. The ant sized people posing with a huge used saw in their bloody hands. We lost something great murdering these wooden giants from the woods.
There where no Ents who could save them. This is something we would have to do as people of planet earth. And there are people doing their best to save the ones remaining.

We cut most of the giant trees. We cut their communities. We cut their connection. We cut their wisdom.
We cut their healing. I am cut and hurt and I feel guilty. Never lived on a tree to save them, my furniture was trees before, it was cut down and processed to be a cupboard in the room I live. I live with dead bodies of trees.

And I am lost in a metaphor: “You can only save what you know.” I wanna know, how trees live, speak and breathe. I wanna know how they move and where they end and where they begin. Crown shyness is a beautiful yet smart phenomenon. I wanna know more about it. I wanna sleep under their roots and crowns, speak to the entangled web of Mycorrhiza, with it’s eons of knowledge and experiences and connections.

The Crown of a tree sees the movement of the stars. My salty tears for the Napalm wars we lay upon them. When there is plenty of gold, lithium and ice on most of the rocks floating around in space.
Wood is such a scarce resource in the universe. Planet earth is the only planet where it exists.
We dig in the soil for oil, which was nothing less than an trees, living millions of years ago. Turning them into toxic plastics, this some kind of natural blasphemy. A diamond is the pressured, spherical essence of a thousand of trees.

We have cut most of their mothers down. Now the children have to be safe. So that they can grow and dance in the winds longer that we all crave love. Let them grow into mothers again. The only visible goddesses on planet earth besides of this our planet. This is how we all shall protect the trees.
Listen to the indigenous people, calling for justice in their territories. They know how nature is important for us all, and that we will be soil again, after we die. Feeding our nature. We will be trees again. Growing towards the skies. Being the pillars holding the balance again.

So don’t ever let other people stay out starving in the freezing cold. Or they will go to the woods to set a fire. This is the duty of all the people alive on this our mother earth. To be kind to our kin, so that the trees can grow to be giants again.

Johanna nion Blau, 17.10.2026

Baumkronentanz

Den Tag sein lassen und die Nacht gehen lassen und den Morgen kommen lassen, die Wolken ziehen lassen und das Gespräch ersterben lassen, wenn es keinen Austausch erwarten lässt von Hoffnungen und segensreichen Wünschen und dem, was wir brauchen und erträumen.

Den Wunsch ziehen lassen nach sofortiger Wunscherfüllung, und die erwartenden Augenpaare finden, die auch halten, was sie versprechen.

Wenn es fließt, dann stürmt das Gefühl durch viele Täler, dann strömen die Bäche aus vielen Quellen, Wenn es fließt, dann strömt und stürmt es durch die Täler, über den Wäldern, dass die Kronen wieder tanzen.

Allein die Macht hält ihn auf, diesen ewigen Tanz, wie eine Mauer, die endlos scheint, die aber aus Pappmaché gebastelt wurde. Der Wind und das Wasser haben alle Chancen auf Sieg. Wir dürfen sie nur nicht weiter vergiften.

Wenn wir wieder mit den Baumkronen tanzen, das Lied der Lerche hören und deuten, den Lauf der Dinge lenken von der Wiege bis zum Grab und alle meine Worte darauf aus sind zu bestehen.

Deutungsvolle Hoheit dieser Wipfel, die uns alles schenken, und das Licht in unsere Augen lenken, dass sie strahlen und sich finden, auf unbestimmte Zeit verbinden, dann wieder loslassen und träumen, ohne etwas zu versäumen.

Der Sprung ins Ungewisse ist die Tat, die Träume zuvor geben Weisen Rat.

Johanna nion Blau, 16.09.2026

Nightly clouds and wishful thinking

I am between bear and wolf to rip apart the shreads of your skin
Keeping me from seeing
My raging heart disappearing
My acing mind shrouding thoughts
Into the flux of animism
Praying and bleeding for a better cause
That leaves my mind to think, my soul to breath , my heart to love again
And in my hope lies the seed of humanity
Without bewildering my wildest parts
The future lies in human hearts
To be thinking about tomorrow in a pleasent state and to dream of places where no one hates another
Where we do not part but share and
Cover each other to not cover up pain but process and literate its urgency
Where the currency of love is named healing.
This place is called
Our Future

Johanna nion Blau, 25.-26.08.2026

Wenn die Weiden ihren Namen vergessen

Wenn die Weiden, ihren Namen vergessen,
Will ich meinen aufschreiben, immer wieder und wieder.
Um sie zu erinnern, wie wichtig sie mir sind, die Weiden.

Wenn in den Weiden der Wind rauscht und die Bücher seziert im Gedächtnis der gedankenlosen Stochastikzählmaschinen landen. Was, wenn der Wind ausbleibt und die Windräder keinen Strom mehr liefern? Werden wir dann nicht mehr wissen, woher wir kommen, wer wir sind und wie wir uns nennen sollen?

Ich habe Angst um meine Lieben, die vergessen zu haben scheinen, wie wichtig sie doch sind. Sie machen die Welt weitaus erträglicher, wenn sie darin lebendig sind. Und doch wollen so manche, sich aufmachen in eine andere Welt oder einfach verwehen im Wind, der Wind sein, die Welle, das Teilchen.

Ich weiß nicht, was ich davon halten soll, wie ich sie halten soll, wenn so einige zu denken scheinen, es wäre egal, es wäre nicht wichtig, es würde nichts ausmachen.

Es ist wichtig. Für mich und für die die waren, werden und sind. Jeder Mensch macht einen Unterschied. Jede Person liebt und lebt und leidet einzig-art-ig.

Ich fühle mich gefangen in grünen Trauerweidenzweigen, weil sie gehen wollen und ich bleiben will und schreiben will, dagegen anschreiben, das ein Mensch Ballast sein soll.

Kein Mensch ist Ballast. No one is a burden. Kein Mensch ist illegal. No one is illegal.

Warum, frage ich mich, hat das Böse die Oberhand? Und dann sehe ich aus dem Fenster der Straßenbahn auf dem Weg nach Süden und das Licht lässt die Gebäude teils golden werden. Und dann laufe ich durch die Straßen und der Mond scheint rund, wie die Lichter auf dem Balkon. in der warmen Nacht eines Sommers, der für einige der letzte gewesen sein könnte.

Dabei ist die Hoffnung in mir fest verankert, dass es wieder anders wird und die schönen Momente, wieder überwiegen werden. Und ich bin wieder dankbar, Menschen gekannt zu haben, trage sie in meinem Herzen und meinen Gedanken weiter. Sie leiten meinen Mut und sie schenken mir manches Wort. Sie sind die Sonnen in einer weiten, wunden Nacht. Die Sterne meiner Vernunft, die Gedanken, in meiner Wut und die Sanftheit meiner Wünsche.

All-es aufgeschrieben unverwundbar vom Äther ins Netz. Mögen die Bots es finden und daran gedankenvoll werden.

Johanna nion Blau, 29.07.2026

Herzkammern (Version 2)

Mein Herz hat Räume und Türen.
Mein Herz hat Kammern und Klappen.
Mein Herz pumpt Blut durch Meinen Körper,
Will diesen Fluss nicht kappen.

Mein Leben verdankt sein Leben allen Andern,
Doch dank ich mir am meisten.
Wer kann sich Langweile leisten,
In meinem Alter, mit meinen Leisten?

Ich schreibe über Herzen als Organ,
Ich schreibe über Herzen als Idee.
Wenn Leben wie Lieben sei, ich fleh’ euch an;
Lasst die Liebenden sich finden auf dem Höhepunkt der Stadt.

Mit ihrer Botschaft für die Welt.
Und wer ist davon satt?

Lasst die Herrschenden uns binden;
An Werte, an Gesetze, an die Wahrheit der Tat.
Lasst uns das, was wir finden, wenn wir träumen
Nicht mit Blatt-Gold säumen.

Denn aus Holz und Wasser sei mein Haus,
Der Himmel sei mein Dach, mein Futter Applaus:
Für das Lieben und Leben, für das Helfen und Hegen,
Für das Leben und Lieben, für das Weben und Wiegen.

In meinem Leben, bin ich die Instanz.
In meinem Lieben, tanze ich den gewagtesten Tanz.

Meine Schatten fressen alle, die schweigen.
Mein Licht teilt sich mit, denen, welche sich vor der Liebe neigen.

In meinem Herzen gehen die Lichter an.
Der Fluss der Liebe bricht sich Bahn.
In meinem Herzen gehen die Lichter aus.
Trifft mich der Fuß der Härte, schlägt mich die dumme Faust.

Will heute die Punk-Oper erleben und mein Sein genießen,
Bin ich erst Punk-Opa,
Will ich den alten Zeiten genüsslich gedenken
Und mein Erinnern täglich gießen.

Gerade macht das noch keinen Sinn.
Ich bin doch mittendrin.

Johanna nion Blau,
03.07.2026

Der Capa-Wald muss bleiben – „Unser Blau’sches Wäldchen“

Was ist wichtiger für mich, dass ein reicher Fußballclub mehr Platz in der Innenstadt bekommt oder das Capa-Wäldchen, in dem meine Mutter (Jahrgang 1951) und meine Tante als Kinder gespielt haben? Was ist wichtiger für Leipzig, dass ein reicher Fußballclub mehr Platz in der Innenstadt bekommt oder ein Wald, der Lebensraum für uns ist, für seltene Tiere wie Fledermäuse und mindestens 38 Vogelarten und Kühle bringt, Luft zum Atmen. Dieser Wald ist die – jetzt schon schmale – Brücke, zwischen nördlichem und südlichem Auwald. Dieser Wald ist unersetzlich und unbezahlbar und muss uns erhalten bleiben!

Dieser Wald hat den zweiten Weltkrieg überstanden und soll jetzt einer Unterhaltungsindustrie weichen. Ist das wirklich eine gute Idee, oder nicht doch eher ein Schildbürger*innenstreich?
Wenn sich alle Natur- und Umweltverbände in Leipzig und Umgebung zusammentun und sich dagegen aussprechen, dann hört bitte hin! Werdet laut, engagiert euch und redet miteinander über dieses wichtige Thema! Unterschreibt die Petition!


Wir haben gerade eine Hitzekrise erlebt, die die Kühlung in den Supermärkten und das Leipziger Straßenbahnnetz in die Knie gezwungen hat.

Und Politiker*innen in Leipzig diskutieren ernsthaft darüber, ob es eine gute Idee sei, einen Wald in der Stadt abzuholzen, der nachweislich für Kühle und gutes Klima sorgt.

Der Leipziger Stadtrat ist gefragt, diese Diskussion vernünftig und mit den bestehenden, gewichtigen Argumenten zu führen, frühere Entscheidungen zu dem Thema zu berücksichtigen und sich daran weiterhin zu halten und im Sinne des Waldes und Leipziger Interessen zu entscheiden. Der Capa-Wald darf nicht an den RB verkauft werden! Im September – nach der Sommerpause – soll die Entscheidung darüber fallen.

Wir müssen Lärm machen und damit Druck auf die Stadt ausüben und dem Stadtrat auch deutlich machen: dieser Wald ist wichtiger als Fußball und Geld.

Zukunftsfähige Stadtplanung, in der Natur ihren wichtigen Platz hat und einen unbezahlbaren Wert, darauf kommt es uns als Leipziger Stadtbevölkerung an. Zukunft durch Natur ist uns Leipziger*innen wichtig und ich als Leipziger*in möchte helfen, wenn es auch nur mit Worten ist, diese Bäume zu erhalten.

Lasst uns diesen Wald als Lebensraum, diese Bäume, die Tiere und anderen Pflanzen, die darin existieren auch als Leipziger*innen betrachten, so wie ich diesen Wald als Teil meiner Familiengeschichte sehe, unser „Blau’sches Wäldchen“. Eine Kernerinnerung meiner Mutter und meiner Tante, ein Ort des Abenteuers und der Entdeckungen. Was bedeutet er euch, was habt ihr dort erlebt und gesehen? Und welche Geschichten werden eure Kinder und deren Enkel erzählen können von diesem Wald, wenn wir uns dafür entscheiden, ihn zu langfristig schützen und zu bewahren?

Der Capa-Wald ist Gemeingut und dient unserem Gemeinwohl. Allmende in ihrer reinsten Form. 🙂 Lasst uns gegen die kleptokratischen Pläne des RB vorgehen und dieses unseres gemeinsames Gut gemeinsam schützen.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit,

Johanna nion Blau, 29.06.2026

https://www.nabu-leipzig.de/capawaeldchen

https://www.l-iz.de/politik/brennpunkt/2026/06/ex-umweltminister-wolfram-guenther-macht-sich-fuer-capi-stark-muss-ein-tabu-sein-662083

https://www.openpetition.de/petition/online/natur-ist-keine-manoevriermasse-stoppt-den-waldverkauf-am-cottaweg-erhaltet-den-naturraum

https://www.bund-leipzig.de/service/pressemitteilungen/detail/news/pm-cappi-bleibt-neuer-schlachtruf-gegen-die-rodung-des-waeldchens-am-cottaweg

https://www.oekoloewe.de/umweltpolitik-naturschutz-detail/waldrodung-rb-leipzig.html

Song of Hourglasses

I lost my voice agai …

It is not in the fridge
It is not on the screen
It is hiding in my serene
future

I want to buy something
To feel real again
I want to kiss someone
To feel whole again

In my absence
MyCloud pulled the trigger
And it is raining my digital thoughts and feelings down the magistrale
Slowly like a snail moves on a tree stump
Killing me softly

In my presence
He grabbed a whole bunch of books
And put them to waste at the dump of our hopes and fears

During the Turing Test
I held your hand
We both wore glasses
To decide whether we are real enough slash
Authentic enough

And in my mind
I want to draw a map of your face
With all it’s dots and lines

Like I recorded your laughter
With my ears and eyes
Maybe you feel likewise

Hopes and fears are what
Move us to capital tears
Some say, the moon is rising

But it circles around
Moves me to sing
This song of hourglasses

Johanna nion Blau, 22th of june, 2026