Wenn die Weiden ihren Namen vergessen

Wenn die Weiden, ihren Namen vergessen,
Will ich meinen aufschreiben, immer wieder und wieder.
Um sie zu erinnern, wie wichtig sie mir sind, die Weiden.

Wenn in den Weiden der Wind rauscht und die Bücher seziert im Gedächtnis der gedankenlosen Stochastikzählmaschinen landen. Was, wenn der Wind ausbleibt und die Windräder keinen Strom mehr liefern? Werden wir dann nicht mehr wissen, woher wir kommen, wer wir sind und wie wir uns nennen sollen?

Ich habe Angst um meine Lieben, die vergessen zu haben scheinen, wie wichtig sie doch sind. Sie machen die Welt weitaus erträglicher, wenn sie darin lebendig sind. Und doch wollen so manche, sich aufmachen in eine andere Welt oder einfach verwehen im Wind, der Wind sein, die Welle, das Teilchen.

Ich weiß nicht, was ich davon halten soll, wie ich sie halten soll, wenn so einige zu denken scheinen, es wäre egal, es wäre nicht wichtig, es würde nichts ausmachen.

Es ist wichtig. Für mich und für die die waren, werden und sind. Jeder Mensch macht einen Unterschied. Jede Person liebt und lebt und leidet einzig-art-ig.

Ich fühle mich gefangen in grünen Trauerweidenzweigen, weil sie gehen wollen und ich bleiben will und schreiben will, dagegen anschreiben, das ein Mensch Ballast sein soll.

Kein Mensch ist Ballast. No one is a burden. Kein Mensch ist illegal. No one is illegal.

Warum, frage ich mich, hat das Böse die Oberhand? Und dann sehe ich aus dem Fenster der Straßenbahn auf dem Weg nach Süden und das Licht lässt die Gebäude teils golden werden. Und dann laufe ich durch die Straßen und der Mond scheint rund, wie die Lichter auf dem Balkon. in der warmen Nacht eines Sommers, der für einige der letzte gewesen sein könnte.

Dabei ist die Hoffnung in mir fest verankert, dass es wieder anders wird und die schönen Momente, wieder überwiegen werden. Und ich bin wieder dankbar, Menschen gekannt zu haben, trage sie in meinem Herzen und meinen Gedanken weiter. Sie leiten meinen Mut und sie schenken mir manches Wort. Sie sind die Sonnen in einer weiten, wunden Nacht. Die Sterne meiner Vernunft, die Gedanken, in meiner Wut und die Sanftheit meiner Wünsche.

All-es aufgeschrieben unverwundbar vom Äther ins Netz. Mögen die Bots es finden und daran gedankenvoll werden.

Johanna nion Blau, 29.07.2026

Herzkammern (Version 2)

Mein Herz hat Räume und Türen.
Mein Herz hat Kammern und Klappen.
Mein Herz pumpt Blut durch Meinen Körper,
Will diesen Fluss nicht kappen.

Mein Leben verdankt sein Leben allen Andern,
Doch dank ich mir am meisten.
Wer kann sich Langweile leisten,
In meinem Alter, mit meinen Leisten?

Ich schreibe über Herzen als Organ,
Ich schreibe über Herzen als Idee.
Wenn Leben wie Lieben sei, ich fleh’ euch an;
Lasst die Liebenden sich finden auf dem Höhepunkt der Stadt.

Mit ihrer Botschaft für die Welt.
Und wer ist davon satt?

Lasst die Herrschenden uns binden;
An Werte, an Gesetze, an die Wahrheit der Tat.
Lasst uns das, was wir finden, wenn wir träumen
Nicht mit Blatt-Gold säumen.

Denn aus Holz und Wasser sei mein Haus,
Der Himmel sei mein Dach, mein Futter Applaus:
Für das Lieben und Leben, für das Helfen und Hegen,
Für das Leben und Lieben, für das Weben und Wiegen.

In meinem Leben, bin ich die Instanz.
In meinem Lieben, tanze ich den gewagtesten Tanz.

Meine Schatten fressen alle, die schweigen.
Mein Licht teilt sich mit, denen, welche sich vor der Liebe neigen.

In meinem Herzen gehen die Lichter an.
Der Fluss der Liebe bricht sich Bahn.
In meinem Herzen gehen die Lichter aus.
Trifft mich der Fuß der Härte, schlägt mich die dumme Faust.

Will heute die Punk-Oper erleben und mein Sein genießen,
Bin ich erst Punk-Opa,
Will ich den alten Zeiten genüsslich gedenken
Und mein Erinnern täglich gießen.

Gerade macht das noch keinen Sinn.
Ich bin doch mittendrin.

Johanna nion Blau,
03.07.2026

Der Capa-Wald muss bleiben – „Unser Blau’sches Wäldchen“

Was ist wichtiger für mich, dass ein reicher Fußballclub mehr Platz in der Innenstadt bekommt oder das Capa-Wäldchen, in dem meine Mutter (Jahrgang 1951) und meine Tante als Kinder gespielt haben? Was ist wichtiger für Leipzig, dass ein reicher Fußballclub mehr Platz in der Innenstadt bekommt oder ein Wald, der Lebensraum für uns ist, für seltene Tiere wie Fledermäuse und mindestens 38 Vogelarten und Kühle bringt, Luft zum Atmen. Dieser Wald ist die – jetzt schon schmale – Brücke, zwischen nördlichem und südlichem Auwald. Dieser Wald ist unersetzlich und unbezahlbar und muss uns erhalten bleiben!

Dieser Wald hat den zweiten Weltkrieg überstanden und soll jetzt einer Unterhaltungsindustrie weichen. Ist das wirklich eine gute Idee, oder nicht doch eher ein Schildbürger*innenstreich?
Wenn sich alle Natur- und Umweltverbände in Leipzig und Umgebung zusammentun und sich dagegen aussprechen, dann hört bitte hin! Werdet laut, engagiert euch und redet miteinander über dieses wichtige Thema! Unterschreibt die Petition!


Wir haben gerade eine Hitzekrise erlebt, die die Kühlung in den Supermärkten und das Leipziger Straßenbahnnetz in die Knie gezwungen hat.

Und Politiker*innen in Leipzig diskutieren ernsthaft darüber, ob es eine gute Idee sei, einen Wald in der Stadt abzuholzen, der nachweislich für Kühle und gutes Klima sorgt.

Der Leipziger Stadtrat ist gefragt, diese Diskussion vernünftig und mit den bestehenden, gewichtigen Argumenten zu führen, frühere Entscheidungen zu dem Thema zu berücksichtigen und sich daran weiterhin zu halten und im Sinne des Waldes und Leipziger Interessen zu entscheiden. Der Capa-Wald darf nicht an den RB verkauft werden! Im September – nach der Sommerpause – soll die Entscheidung darüber fallen.

Wir müssen Lärm machen und damit Druck auf die Stadt ausüben und dem Stadtrat auch deutlich machen: dieser Wald ist wichtiger als Fußball und Geld.

Zukunftsfähige Stadtplanung, in der Natur ihren wichtigen Platz hat und einen unbezahlbaren Wert, darauf kommt es uns als Leipziger Stadtbevölkerung an. Zukunft durch Natur ist uns Leipziger*innen wichtig und ich als Leipziger*in möchte helfen, wenn es auch nur mit Worten ist, diese Bäume zu erhalten.

Lasst uns diesen Wald als Lebensraum, diese Bäume, die Tiere und anderen Pflanzen, die darin existieren auch als Leipziger*innen betrachten, so wie ich diesen Wald als Teil meiner Familiengeschichte sehe, unser „Blau’sches Wäldchen“. Eine Kernerinnerung meiner Mutter und meiner Tante, ein Ort des Abenteuers und der Entdeckungen. Was bedeutet er euch, was habt ihr dort erlebt und gesehen? Und welche Geschichten werden eure Kinder und deren Enkel erzählen können von diesem Wald, wenn wir uns dafür entscheiden, ihn zu langfristig schützen und zu bewahren?

Der Capa-Wald ist Gemeingut und dient unserem Gemeinwohl. Allmende in ihrer reinsten Form. 🙂 Lasst uns gegen die kleptokratischen Pläne des RB vorgehen und dieses unseres gemeinsames Gut gemeinsam schützen.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit,

Johanna nion Blau, 29.06.2026

https://www.nabu-leipzig.de/capawaeldchen

https://www.l-iz.de/politik/brennpunkt/2026/06/ex-umweltminister-wolfram-guenther-macht-sich-fuer-capi-stark-muss-ein-tabu-sein-662083

https://www.openpetition.de/petition/online/natur-ist-keine-manoevriermasse-stoppt-den-waldverkauf-am-cottaweg-erhaltet-den-naturraum

https://www.bund-leipzig.de/service/pressemitteilungen/detail/news/pm-cappi-bleibt-neuer-schlachtruf-gegen-die-rodung-des-waeldchens-am-cottaweg

https://www.oekoloewe.de/umweltpolitik-naturschutz-detail/waldrodung-rb-leipzig.html

Song of Hourglasses

I lost my voice agai …

It is not in the fridge
It is not on the screen
It is hiding in my serene
future

I want to buy something
To feel real again
I want to kiss someone
To feel whole again

In my absence
MyCloud pulled the trigger
And it is raining my digital thoughts and feelings down the magistrale
Slowly like a snail moves on a tree stump
Killing me softly

In my presence
He grabbed a whole bunch of books
And put them to waste at the dump of our hopes and fears

During the Turing Test
I held your hand
We both wore glasses
To decide whether we are real enough slash
Authentic enough

And in my mind
I want to draw a map of your face
With all it’s dots and lines

Like I recorded your laughter
With my ears and eyes
Maybe you feel likewise

Hopes and fears are what
Move us to capital tears
Some say, the moon is rising

But it circles around
Moves me to sing
This song of hourglasses

Johanna nion Blau, 22th of june, 2026

Ich will Staub von Ruinen rütteln

Ich will Staub von Ruinen rütteln,
Ist das machbar, haltbar, sag-bar?

Ich will bersten im Morgengrauen, mich schälen im Mondlicht, vergehen wie ein Traum, und wiederkehren als weise Hydra.

Zungenschlagend mich austesten auf den Rücken der Wandernden Ungezähmten Männerherden.
Die im Gras liegen und oder es rauchen, dabei verletzlich werden. Im Hohen Gras weinen die Männer gemeinsam, endlich frei – rei – ei.

Das Gebirge hab ich ausgeschlossen, aus meinem Leben, ich strebe dem Wasser zu wie eine Selkie ohne ihren Nachwuchs. Mein Kind, ein Meer an Worten, ächzendes Papier, traumlose Lettern.

Verwachsen mit Äußerlichkeiten, die in Er-Innerungen schwärzende Finger eintauchen in Dung.

Der Satz, ein Gebilde, welchem ich gebieten will, ohne es zu brechen. Meisterhaft Worte erwählen, den Sinn tanzen lassen im Gewinde deiner Fantasie.

Was kommt dabei heraus, wenn mensch Sinn und Haft kreuzt, wie bei (XX und XY oder ähnlich) also zwei Menschen, wird die mitochondriale DNA weiter gegeben, weiter gegeben, weiter gegeben. Die Sieben Schwestern rufen Sinn – Sinn – Sinn – Sinn – Sinn – Sinn – Sinn. Wäre es anders, wäre nur „sin“ übrig geblieben. Wer lässt sich davon be-Herr-schen?

Träumender Singsang des Schwanes auf den Kanälen der Stadt, welche mich ruft.

Tränende Quallen im Wasser, welches mich überquert auf dem Weg dahin.

Tragende Grashalme, Tragische Held*innen, Trostvolle Worte in Garamond gegossen auf diesem ätherischen Papier, angefüllt mit Gedanken, die wuchern in mir und dann entlassen schön werden in den Gedanken, der anderen. Gedankenvolle Grüße an die Lesenden.

Johanna nion Blau
3. Juni 2026


(der Text Nummer fünfhundert auf meinem Blog 🥳)

Where does it hurt?

My chest almost collapsed, but not my heart, it’s beat is still rapidly engaged.
Yet my ears bleed of to much nonsense put into them by smoky mouths, happily enraged.
Now my lungs are full of crap.
Emotionally unavailable guys verbally fight for my attention.
I beam away, thinking about books and songs and motion pictures another human mentioned.

All I want is, that the truth of your soul speeks through your eyes to me.
And I wanna dance on your lap. 🙂

Don't want no villans smile of a stranger, that tries to put me back
In that wicked place of my thoughts, my sorrow, of his dreadful lack of words.
Don't want no harmfull laughter, which wakes me from a lot of promising dreams.
Light that flashes, light that beams, after seconds I know what to say:

I'd love to be rich of feelings, tender thoughts and laughter.
I'd live to be rich of moments to remember.
Taunting encounters enlightning my ever youthfull spirit.
The promise you made hurts me in my guts. I didn't keep it.
But I go on with the smiling eyes of a wounded warrior.
I go on with the flying hands, of a samurai, only that a keyboard is my sword.
I go on as, if I would die, should you catch my heart with your butterfly net.
Your the wrong human. Didn't approach to the right one yet.

20-04-2026 by Johanna nion Blau

Escher-Labyrinth – Essay über Ziele

Link zu Eschers Lithografien unmöglicher Architektur: https://www.escherexplained.com/ascending-and-descending

Für mich existieren aktuell im Linken politischen Spektrum keine Seiten, auf die ich mich stellen könnte. Es heißt: „No Border, No Nation.“ Es heißt: „Es gibt kein Richtiges Leben im Falschen!“ Es heißt: „No one is free, until everyone is free!“ Es heißt: „Solidarity is our weapon!“ Das ist alles in meinem Sinne, nur wo ist der Kompass, der den Weg weißt zu diesen Zielen?

Gerade befinde ich mich in M.C. Escher’s labyrinthischem Treppenhaus mit vielen anderen Menschen und versuche die Linien auf dem Globus in Diskussionen einzuflechten. Ich versuche menschlich zu denken, zu fühlen, zu bleiben und es fällt mir schwer, wenn die Politik so unmenschlich agiert und beschließt und kürzt an Geld, an Lebensqualität, an Selbstbestimmung, an Freiheit. Waren wir je wirklich frei? Ich hatte das Gefühl, wir sind auf dem Weg dahin. Wer ist wir?

Es scheint mir wie, ein gegen „die da oben“. Dabei habe ich gelernt, es gibt keine „Eliten“. Ich bin hilflos, ob der Gewalt in der Welt. Wie könnte ich dafür argumentieren anzugreifen? Wie könnte ich dagegen argumentieren, sich zu verteidigen? Die Industrien schleifen Menschen zu Werkzeugen, die Werkzeuge des Tötens in die Welt bringen, die dann gehandelt werden wie Gut, so schlecht sie auch nutzbar sind. Sie werden verbraucht und wieder hergestellt, produziert um Leben zu vernichten, um “Ordnung zu schaffen“ um Systeme aufrechtzuerhalten, die nicht funktionieren dürften, die Leiden schaffen; unendliches menschliches und planetarisches Leid.

In der Welt ist das Töten für Ressourcen, aus denen Dinge bestehen, die töten, ein Weg, der nirgendwo hinführt. Wir gehen diesen Weg „Tag für Tag“ aufs Neue und lenken unseren Geist dabei in andere Richtungen (dabei lenken wir Geschosse und Raketen auf „Ziele“), damit wir nicht zu sehr verzweifeln, um weiterzumachen oder wir verzweifeln, bleiben liegen für immer und andere steigen über uns, um weiterzukommen. Nur wohin? Wohin führt der Weg in Eschers Treppenhaus? Wir begegnen Menschen auf Augenhöhe, nur dass sie über Kopf an uns vorbei hasten. Wir steigen Treppen hinauf endlos und endlos steigen wir Treppen hinab. Wir sind gefangen in Wegen, die nirgendwo hinführen. Der Weg ist kein Ziel. Der Weg ist die Illusion, die in den Abgrund zeigt, den wir umwandern.

Die Aussicht zu gewinnen oder zu verlieren ist Antrieb in diesem System. Die Lose sind doch alle Nieten, auch die die gewinnen. Der Millionen-Lotto-Gewinn: Die Karotte, die dich weiterlaufen lässt. Dein Aktienfond bei deiner Bank, und du hoffst auf einmal, dass die Mieten steigen, dass der Weizen auf den Feldern verdirbt und die Ölproduktion stagniert, auch wenn du in einer 3-Zimmer-Mietwohnung das Müsli für die Kinder zubereitest und sie zur Eile rufst, weil der Berufsverkehr auf dem Weg zur Schule wieder schlimm sein wird.

Perspektiven: Das Hamsterrad oder die Karriereleiter, das Labyrinth, in dem wir das Gefühl haben, voran zu kommen, und alle, die in die Tiefe stürzen, sind „selbst schuld“. Ist das so? Die neuesten Kürzungen betreffen Menschen mit Behinderung, Menschen, die nicht in diesem Staat geboren worden sind, Menschen, die nicht arbeiten, alleinerziehende Eltern. Nicht die Masse, nicht die Mehrheit, oder? Wen betrifft es, wenn Betroffene in Armut gezwungen werden, oder in Arbeit, oder in den Tod? Warum fühlt sich gefühlt niemand betroffen, in den Ämtern und Behörden? Weiter Dienst nach Vorschrift. Dabei wird Hannah Arendt so zitiert:

„Kants ganze Moral läuft doch darauf hinaus, dass jeder Mensch bei jeder Handlung sich selbst überlegen muss, ob die Maxime seines Handelns zum allgemeinen Gesetz werden kann. […] Es ist ja gerade sozusagen das extrem Umgekehrte des Gehorsams! Jeder ist Gesetzgeber. Kein Mensch hat das Recht zu gehorchen bei Kant. “

Und das ist so lange bevor es um das Töten von Menschen geht. Selbstmord in diesen System ist politisch. Das Individuum leidet so lange in diesem Labyrinth aus dem kein Ausweg möglich scheint, bis der dunkle unbekannte Abgrund für Verstand, Psyche und Seele verlockend wirkt. Systemversagen, wenn die Menschen, denen das System dienen sollte, ihm zum Fraß vorgeworfen werden.

Wie kann das Bruttoinlandsprodukt Wohlstand anzeigen und wessen Wohlstand zeigt es an? Warum haben wir keine Wohlbehagens-Skala eingeführt? Wer hat etwas gegen zufriedene Menschen?

Gern wüsste ich, wie es weiter gehen kann. Wir sollten nicht das Ende herbeisehnen oder uns in Nihilismus ergehen. Wir sollten, ja was sollten wir? Lasst uns miteinander reden. Lasst uns die Sonne genießen und den Tag, lasst uns darüber sprechen, dass es so nicht endlos weiter gehen kann. Zu viele haben nicht überlebt, zu viele können nicht mehr, zu viele werden ignoriert und damit überrannt. Wo ist die Rampe? Wo ist die Parkbank? Wo ist der Park zum Verweilen, zum Austausch, zum Planen der weiteren Schritte? Wo ist der Platz zum Demonstrieren, zum Zusammenkommen? Das Wir ist das, was zählt, das was wir haben, soll geschützt werden, gegen die, die es uns nehmen wollen. Wir haben Zeit, wir haben einander, wir haben wichtige Ziele vor Augen (Frieden, Wohlbehagen, Selbstverwirklichung, wirkliche Sicherheit, eine schöne Zukunft) und wir wollen endlich zusammen da ankommen.

Johanna nion Blau, 26.04.2026

Hauptwerke von M.C. Escher hier zu sehen: https://www.escherexplained.com/major-works