Ich will Staub von Ruinen rütteln,
Ist das machbar, haltbar, sag-bar?
Ich will bersten im Morgengrauen, mich schälen im Mondlicht, vergehen wie ein Traum, und wiederkehren als weise Hydra.
Zungenschlagend mich austesten auf den Rücken der Wandernden Ungezähmten Männerherden.
Die im Gras liegen und oder es rauchen, dabei verletzlich werden. Im Hohen Gras weinen die Männer gemeinsam, endlich frei – rei – ei.
Das Gebirge hab ich ausgeschlossen, aus meinem Leben, ich strebe dem Wasser zu wie eine Selkie ohne ihren Nachwuchs. Mein Kind, ein Meer an Worten, ächzendes Papier, traumlose Lettern.
Verwachsen mit Äußerlichkeiten, die in Er-Innerungen schwärzende Finger eintauchen in Dung.
Der Satz, ein Gebilde, welchem ich gebieten will, ohne es zu brechen. Meisterhaft Worte erwählen, den Sinn tanzen lassen im Gewinde deiner Fantasie.
Was kommt dabei heraus, wenn mensch Sinn und Haft kreuzt, wie bei (XX und XY oder ähnlich) also zwei Menschen, wird die mitochondriale DNA weiter gegeben, weiter gegeben, weiter gegeben. Die Sieben Schwestern rufen Sinn – Sinn – Sinn – Sinn – Sinn – Sinn – Sinn. Wäre es anders, wäre nur „sin“ übrig geblieben. Wer lässt sich davon be-Herr-schen?
Träumender Singsang des Schwanes auf den Kanälen der Stadt, welche mich ruft.
Tränende Quallen im Wasser, welches mich überquert auf dem Weg dahin.
Tragende Grashalme, Tragische Held*innen, Trostvolle Worte in Garamond gegossen auf diesem ätherischen Papier, angefüllt mit Gedanken, die wuchern in mir und dann entlassen schön werden in den Gedanken, der anderen. Gedankenvolle Grüße an die Lesenden.
Johanna nion Blau
3. Juni 2026
(der Text Nummer fünfhundert auf meinem Blog 🥳)
Gefällt mir Wird geladen …
Ähnliche Beiträge