Sterne und Fledermäuse

Sterne und Fledermäuse

Blick hinauf ans Firmament.
Da wo deine Seele brennt.
Es fliegt und leuchtet lichterloh.
Das macht das Herz mir wieder froh.

JB-08-2015

Schicksal

Schicksal

Schicksal verwirrt mich mit Schattenbildern.
Kann nicht umhin, unten zu sein.
Sonnenschein macht Schatten stark,
So stark, dass ich fluchen muss,
Um noch bei mir zu sein,
Um mir selbst zu helfen.

Kann nicht umkehren,
Da ist nichts zu dem ich fliehen könnte.
Doch nach Vorn muss ich gehen,
Immer das Gute im Blick.

JB-04-2015

Sonderbares Glück

Sonderbares Glück

Sonderbares Glück
Wächst in den Ritzen des Versuchens.
Will ein Stück dieses Kuchens,
Verkostet mit Bauchgefühl.
Behalte in mir so viel.
Vor neuen Sorgen schützt es jedoch nie.

Ist das Glück greifbar ohne festen Halt?
Wenn alles stockt und sauer wird,
Wird doch das Glück nicht alt.

Ich sehe hin und auf ein Neues,
Wächst es wie mein Lebensbaum
Beschnitten und gegossen.
Mein einer großer Traum.
Umsorgt nicht jeden Tag,
Doch immer hier im Raum.

JB-03-2015

Arbeits-Los

Arbeits-Los

Jeder klagt, ob Arbeit oder nicht.
Der eine über Kür, der andere über Pflicht.

Ob man sie sucht, ob man sie flieht,
In Gedanken nen Strich drunter zieht.

Wer Arbeit hat, der wird verbrannt.
Wer Arbeit sucht, der ist verdammt.

Und immer denken alle, der andere hats gut.
So zu sein fehlt mir einfach der Mut.

JB-2-15

Wegelied

Wegelied

Alte Weisheit neu entfesseln.
Güte und Hoffnung im Hexenkessel.
Neu und wild auf Worte losgehn.
Frisch und frei dem Frühling entgegen sehn.

Lieder singen, Wege wagen.
Über Zäune springen, nicht verzagen.
Wenn ich hoffe, sehe ich
Licht und Funken versprühen sich.

Dieses Licht will ich bewahren.
Neugierig über Grenzen fahren.
Gern mit Menschen Brücken bauen.
Zuversichtlich nach vorne schauen.

JB-02-15

Verkehrt herum

Verkehrt herum

Miteinander denken das Worteschiff,
Wenn ich umkehr‘ ins Labyrinth der Tage.

Seh‘ ich nur noch kleine Wunder,
Große zählen nicht.
Und ich höre meiner Eltern Klage.

Viel zu große Schritte tat ich gestern.
Viel zu viel gedacht, geträumt, gemacht.
Viel zu viel geweint, zu viel gelacht.

So wir neu und immer wieder wissen,
Dass es nichts gibt,
Außer dem was wir nicht müssen.

JB-12-2014

Noch ein Tag

noch ein tag

wie ich blende
gerade wieder meine phasen wende
wie ich gaunere von ihnen
diesen menschen
wie ich ziehe, drücke, schubse
mich selbst über den tag

das meer scheint mir weit
mein leid scheint so nah
warum?

wenn ich doch gründe hätte
wenn ich doch gründe hätte

und wieder doch ein tag
die sonne hilft
der mond wandelt sich mit mir

und wieder noch ein tag
sie helfen mir

JB 10-2014