fourteen

fourteen

I draw a circle
Around myself
Closed eyes
Dreams in my head

I want to have more
More friends
More things
More love

I want to be someone else

The words I love
Wonders written
The books I read
Cat on my back

Outside
Family gardens
Climbing up trees
Eating cherrys

And you in my head
Whispering dust
Who to be
How to love

Free and strong
Moving on
Longing and loving
May the road be long

JB-03-2017

Adele

Adele

Du bist unfassbar.
Unnahbar im Widerschein.
Allein geh ich heim.
Fühle mich wunderwahr.

Verbindung durch Augenblicke.
Gezeichnet im Sonnenlicht.
Ich bin auf mehr erpicht.
Meine Hand durch eine Mauerlücke.

Momente kosten auf deiner Haut.
Kein Sonnenschein wärmt mich mehr.
Von dir lassen fällt mir schwer.
Deine Lippen so vertraut.

Tanzen und vergessen.
Falsche Adresse.
Du liest mir die letzte Messe.
Ich war zu versessen.

Treibend im Meer.
Keine Berührung.
Ohne Verführung.
Blätter fallen schwer.

Deine Hand schließt die Mauer.
Dein Mund sagt Worte.
Bring mich zurück an die schönen Orte.
Ich lieg auf der Lauer.

Deine Bilder an der Wand.
Alt und neu.
Was ich nicht bereu.
Deine Hand.

JB-02-2017

(nach dem Film: Blau ist eine warme Farbe, Regie: Abdellatif Kechiche)

Ungesagtes

Ungesagtes

Gedanken perlen ab von diesen Augen,
Will mir kein Urteil erlauben.
Wahrheit oder Pflicht,
Ganz so einfach ist das nicht.

Erlebnisse aufgestapelt,
Hinein in die Traumwelt.
Wenn ich an diese Tür klopf,
Hab ich Bilder vom Niemalsland im Kopf.

Und trotzdem schweige ich.
Leise verneig ich mich.
Dein Lächeln, ein Pfad in den Dunst.
Weiterlachen meine Kunst.

Loslassen und Leben erfassen.
Wieder unter Massen.
Ein weißes Licht erlischt in Farben.
Über mir kreisen weise Raben.

JB-02-2017

Wirbel

Wirbel

Geschönt ist nichts in diesem Wirbel
Ich schlage ohne Flügel
Nach dem Glück
Weicht zurück

Was ist und was war
Verblasst zu Glas
Gezwungen dem Wort zu huldigen
Ich mittendrin ohne Lied

Die Erde fängt mich auf
Die Melodie des Sturmes über mir
Tanzen oder verwehen
Wenn alles zurück bleibt

Ohne Wert und Wanderstiefel
Kein Wort sich zu verkünden
Im Tempel die Sünden
Den Verstand zu Wein verlieren

Diese Wolke ist ein Gott
Und der Wind bläst sie davon
Wieder wirbelt Staub auf
Über den Dächern von Rom

JB-01-2017

Bindung

Bindung

In diesem Traum wie im Netz gefangen,
Graben nach dem Schatz.
Das Schiff ist wohl mit Dir untergegangen.
Was für ein trostloser Satz.

Bekleide mich mit Bildern der Vergangenheit.
Gehe die Stufen ins Beben hinab.
Die Hoffnung braucht Liebe und auch Zeit.
Doch die wird mir knapp.

Eine Blüte öffnet sich im Licht,
Tau tropft herab.
Du nimmst mir gleißend die Sicht.
Was, wenn ich dieses Band jetzt kapp?

Was Zauber war ist wie ein Bann,
Der mich an gestern bindet.
Ich lebe und ich frage wann,
Mein Selbst sich den Fesseln entwindet?

JB-01-2017

Schlucht

Schlucht

Was ich will beugt sich dem was ich tue.
Der Tanz zeigt Wege,
Wenn ich meinen Wert an der Bar hinterlege.
Hab vor dem Ziel keine Ruhe.

Du und Du und Du.
Versteht ihr wie ich ticke?
Meine Worte ins Leere schicke.
Der Rest hinter Mauern ohne Schuh.

Süßes oder Saures!
Wo ist der Trick dabei?
Sei einsam oder frei.
Begegnung ohne Aufriss.

Ein neues Augenpaar.
Und ich weiß was geschieht.
Wie er den Augenblick vermied.
Nicht sah und wollte, was was da war.

Wer ist denn Freund, wer nicht?
Bestimmen und so handeln.
So wird sich Frage in Antwort wandeln.
Die Schlucht nimmt noch die Sicht.

JB-01-2017

Freitag, der 13.

Freitag, der 13.

Diese Wände haben soviel zu bieten:
Ablenkung, Geborgenheit.
Wenn die Zeit schläft.
Wenn mein Mund nicht ruht.
Alles passiert.
Ich bin dabei.

Laut und da sind Hunde.
Sich um sich selbst drehen.
Andere ich spielen lassen.
Anderes Du da drüben.
Alles,
Alles an mir vorbei.

Der Tag ein Spiel.
Ich habe zugehört.
Bin aufgestanden.
Der Mond hält wach.
Frei.
Alles da oben ist frei.

JB-01-2017