In der Sonne verglühen
Neu auf blühen
Den Verstand als Pfand versetzen
Sich munter überschätzen
An gute Freunde denken
Arm und reich Worte schenken
Gesegnete Pfade verlassen
Sorgen, wie sie verblassen
Neue Seelen begrüßen
Sonne und Regen genießen
Ich such in grauen Stunden meine Fantasie.
Ich lebe unter Menschen meinen Drang nach Worten.
So wie ich atme, sprach ich nie.
So wie ich schreibe, fahnd‘ ich nach den richt’gen Orten.
In Dämmerung versinkt die Leidenschaft.
Im Klang des Herzens hebt sich Liebe ab.
Die Sehnsucht nach dem Schaffen wert zu schätzen.
Sich gegen Missgunst durchzusetzen.
So taumelnd finden Reime ihren Weg.
Ich schleich‘ mich durch die Trampelpfade.
So wie die Hoffnung manchmal baden geht,
Verwirrt mich Dasein mit so mancher Gnade.
Dann, wenn ich aufsteh‘, manchmal will ich fallen.
Dann wenn ich losgeh‘, werf ich alles weg.
Und wenn ich fliege, wird es widerhallen:
Der Stolz, der Mut und manches mal Gepäck.
Ich finde Licht in solcher hausgemachten Kunst.
Ich sehe Glanz in Wortemalerei.
So wie die Stunden sich dann schnell vertun,
So zaubert reimen mir die Traumwelt auch herbei.
Ich finde euch mit meinem wachen Blick,
Umfangen immer noch von Schwertern.
Wer mir so naht und bleibt es bei Geschick,
Trotzt hohen Dornen, wie den alten Wärtern.
Wenn ich umkreise meine neue Wahl,
dann ist sie eins mit allen andern hier.
Wir fangen alle frisch wie fahl.
Es dreht sich das Karussell mit Getier.
Leucht doch in jede Ritze einmal rein.
Was ich so fang und wie ich dann vereise.
Der Regenschirm er spannt die Leute ein.
Die Fahrt verschlingt horrende Preise.
Ach Emmy deine Worte auf Papier
Geschrieben ungedruckt gelesen.
Wenn ich die Verse schmiede und souflier
Dein Glanz verschont den Reinemacherbesen.
Und alle möchten auch ein Heft von Dir.
Die Guten und die Alten hier im Haus.
Wir helfen kräftigt vor der Tür.
Der Ofen blästs zum Dach hinaus.