Das wär so schön

Das wär so schön

Manchmal so hoffe ich
Auf Dich
Manchmal so träume ich
Und Du bist Teil davon.
Manchmal so schwimme ich
In Wolken ohne Hohn.
Dann bist du mit mir unterwegs.
Ach, wär das schön.

JB-08-2015

Augen

Augen

Heute seh ich dich.
Ich seh dich an.
So wie du bist, so seh ich dich.
Wenn du mich anschaust
Fühl ich mich geborgen, aufgehoben.
Schau mich an, ich bitte dich.
Mein Hoffen geht in Bangen über.
So wie du bist, so will ich dich sehn.
Alles andere geht vorüber.

JB-08-2015

Mittendrin

Mittendrin

Tage wie Wellen
Wege aus Zuversicht
Seh ich nach morgen
Bin nicht ganz dicht

Wieder die Hoffnung
Alles wird anders
Verloren den Glauben
An das neue Kleid

Was bleibt ist die Suche nach Glück
Raus aus der Grübelzeit
Wenn ich aufsteh
Nehm ich nie den Weg zurück

JB-07-2015

Ruhe

Ruhe

Verführ den langen Tag
mit Muße und ich bin
so lange wie der Tag
tief in mir drin.

Im Zwiegespräch mit meinem Selbst.
Niemand stört das Schweigen.
Ein kraftvoll heller Reigen
Umgibt das Traumgebälk.

Die Ruhe fand ich gestern.
Da lag ich und entsann
Mich traumgelenktem Weben,
Das farbige Tuch gelang.

Und wie ich Stille rufe,
So senkt sie sich herab.
Ich finde und ich suche
Der alten Leier Grab.

JB-07-2015

Purzelbäume

Purzelbäume

Wie das Leben Leben schreibt,
gewebt und dann gebunden.
Losgelassen, Zeit verteilt,
so um mich gewunden.

Wie Hoffnung manchmal Tränen zeigt,
fühl ich mich unumwunden
zu der Frage hingeneigt:
Will er mich verwunden?

Bin so frei, ich selbst zu sein
fühl mich ungebunden.
Bin so neu und so allein.
Frei von allen Wunden.

Wenn ich sehe, glaube ich
und wenn ich gehe, bleibe ich.
Wenn ich mich verneige
vor der Zeit.

Traurig, fröhlich eigentlich
so wie zu zweit.

JB-07-15

Müde

Müde

Aufgewacht
Um die Nacht betrogen
ungewogen
eingegangen in den Neustart
wenn ich mich wende
seh ich Neuland
wenn ich laufe
bin ich unerklärt
wenn ich schlafe
bin ich am Traumstrand
wenn ich lache
ist da Traumsand
eingeschlafen

Geh aufs Ganze
Geh voran
Bin für mich gesehen
einerlei
Träum vom Du
und bin doch frei
zu tun und zu lassen
zu geben und zu nehmen
einfach sein und werden
und ohne Trauer gibt es
keinen Segen

JB-06-15

Umgekehrt

Umgekehrt

Bin verrückt vom wilden Denken
Umgekehrt
Hab Macht über meine Bilder

Bin verhüllt vom schweren Wollen
Ausgeschert
Doch die Tage werden milder

Wenn ich bleibe, will ich gehen
Bin hoffnungsvoll, in vollen Zügen
Wie ich sehe, wo und wann
Ich atme Stille, will nicht lügen

Weil alles Schauen Leben ist und ich bin mittendrin
Weil wir umkreisen, was uns fehlt
Was schwer macht, ohne Sinn

Wie ohne Luft, wie abgetaucht
Will bleiben, mich mal setzen
Wie aus der Mitte aufgetaucht
Was leer macht, will zersetzen

Wie viele Lieder aufgetürmt
Ich sing mir Freude her
Auf Anfang losgestürmt
Und jeden Tag spür ich die Wende mehr

Ohne Dich stellt sich die Weiche
Wenn ich weine, tanzt die Hoffnung mit
Wenn ich lache, spielt das Glück mir Streiche
Jeden Weg und Schritt auf Schritt

Der Tag spricht Bände, fühl mich wie auf Eiern
Wie viele Worte in der Schwebe sind
Doch Freunde lehren Jetzt zu feiern
Ich bin, ich lebe, zu was immer auch bestimmt

JB-05-2015