Lichtort

Lichtort

Da geh ich in Gedanken hin
Dahin wo auf der Wiese Blumen blühn
In vielen Farben sich ergießen unter Bäumen
Wenn ich da ankomm, ist es Zeit zu träumen
Und die Gedanken tanzen neue Wege entlang

JB-11-2015

 

Versuche

Versuche

Bin nicht lahm,
Bin nur gehemmt.
Weiß ja nicht,
Wer mich hier kennt.

Wenn ich tanze,
fällt die Maske weg.
Preise den,
Der mich erweckt.

Will wieder schreiben,
Das ist der große Plan.
Will nicht übertreiben.
Alles so, wie wir es sahen.

Jetzt bin ich da,
Will immer so präsent sein.
Jetzt bin ich hier,
Fühl mich nicht mehr klein.

JB-11-2015

Mittendrin

Mittendrin

Tage wie Wellen
Wege aus Zuversicht
Seh ich nach morgen
Bin nicht ganz dicht

Wieder die Hoffnung
Alles wird anders
Verloren den Glauben
An das neue Kleid

Was bleibt ist die Suche nach Glück
Raus aus der Grübelzeit
Wenn ich aufsteh
Nehm ich nie den Weg zurück

JB-07-2015

Ruhe

Ruhe

Verführ den langen Tag
mit Muße und ich bin
so lange wie der Tag
tief in mir drin.

Im Zwiegespräch mit meinem Selbst.
Niemand stört das Schweigen.
Ein kraftvoll heller Reigen
Umgibt das Traumgebälk.

Die Ruhe fand ich gestern.
Da lag ich und entsann
Mich traumgelenktem Weben,
Das farbige Tuch gelang.

Und wie ich Stille rufe,
So senkt sie sich herab.
Ich finde und ich suche
Der alten Leier Grab.

JB-07-2015

Unschuld

Unschuld

Ich tanze im den Frühling.
Ich tanz von früh bis spät.
Ich trag das Kleid des Frühlings gar.
Mein Mutter hats gewebt.

Wie Unschuld bin ich rein und sanft.
Wie Wasser im Gebirge.
Den Rosenkranz in meinem Haar,
Das Kleid trag ich mit Würde.

Und wenn ich singe, bin ich frei.
Es lauschen alle Tiere.
Die schwere Arbeit mir einerlei.
Und wohl auch, wenn ich friere.

So geht die Zeit, der Frühling kommt.
Ich bin beglückt, ich tanze.
So geht die Zeit im Jahreskreis.
Der Herold bricht die Lanze.

JB-02-15

 

Wegelied

Wegelied

Alte Weisheit neu entfesseln.
Güte und Hoffnung im Hexenkessel.
Neu und wild auf Worte losgehn.
Frisch und frei dem Frühling entgegen sehn.

Lieder singen, Wege wagen.
Über Zäune springen, nicht verzagen.
Wenn ich hoffe, sehe ich
Licht und Funken versprühen sich.

Dieses Licht will ich bewahren.
Neugierig über Grenzen fahren.
Gern mit Menschen Brücken bauen.
Zuversichtlich nach vorne schauen.

JB-02-15

Glück

Glück

Nichts zu wissen,
ist mein Glück.

Weiß ich zuviel,
werd‘ ich verrückt.

Und glaub‘ ich,
bin ich bald verloren.

Was Hoffnung bringt,
mit Lachen und mit Leben.

Was Glück mir scheint
in allen Farben.

Bin ich jetzt neu,
bin ich verwegen.

Die Zukunft spricht mit mir.
Ich hör sie gerne an.

JB-01-2015