Mein Gefühl so tief wie der Erde tiefstes Loch.
Wie überzeugen gleich darauf aus höchster Höhe?
Dass Jesus übers Wasser lief, das glauben viele noch.
Doch existiert da kein Beweis, außer seiner getrockneten Zehe.
Besonderheiten kann ich auch, kann wunderbar Gedanken lesen.
Auch sagen mir meine Ahnen, wonach dem Schicksal der Sinn steht,
Was sein wird und was lang vor mir gewesen.
Da wissen viele schon woher der Wind in diesen Reimen weht.
Zum Fliegen bräuchte ich, so machen sich manche lächerlich, wohl nur den richtigen Besen.
Die Leute reden, die Leute lachen, was soll ich mich ärgern über Hohn?
Ich sage dazu, dass wenn ich tanze, ist Raum und Zeit einmal gewesen.
Das Gefühl alleinszusein, ist für mich gerechter Lohn.
Im Alltag stockt manchmal der Fluss, da stolpert über Kleinigkeiten meine Zunge.
Da ich Wahrheit liebe, wie meine freie Zeit, denken manche ich rauche Weed auf Lunge.
Dabei ist meine Hirnchemie manchmal wie ein Schwarm Quanten-Kolibris.
Ein Wahn hat mich dann im Griff, das Erleben ist sehr intensiv, nur leider nicht sehr realistisch.
Wie Obelix fiel ich wohl mal in den purpurnen Zaubertrank.
Nur tankten bei mir nicht die Muskeln, sondern die Neurotransmitter.
Stress bringen Gefahr und Liebe, darüber reden hilft der Menschheit sei Dank.
Haltet mich vorher nur bitte fern von E-Mail, Facebook oder Twitter.
Die Anti-Droge, mein täglicher Begleiter, wirkt als Antidot, verstehe jetzt wieder jedes Wort.
Doch schlug es mir nach dem Wahn arg aufs Gemüt, den Heldenstatus abzugeben.
Zwischen Eltern und Kindern und zwischen allen Menschen konnte ich doch Netze weben.
Telepathie war das Zauberwort, die Welt dank Verständnis ein besserer Ort.
Hass, Angst und Grenzen bestimmen oftmals hier das Denken, nur wenige geben auf andere Acht.
Macht-besessene Wichte dürfen unser Raumschiff gegen die Wand lenken.
Es wird Zeit dass sie uns statt stark verschmutztem Wasser wieder reinen Wein einschenken.
Die Empathie als Superpower sollten wir bedenken.
Sonst sagt uns der Planet bald schon gute Nacht.
Kann nicht schreiben als wäre es zu denken Wie wir als Privilegierte den Schicksalswagen in den Abyss lenken Schäme mich, weil ich es scheinbar nicht erklären kann So dass offensichtlich wird der Spaltungs-"Wahn" Mein Privileg ist es keine Energien aufwenden zu müssen, Darauf andere zu überzeugen, dass Ich sie nicht töten will Ich sie nicht ausrauben will Ich sie nicht vergewaltigen will Ich sie nicht angreifen will Ich Ihnen nichts Böses will Mein Privileg ist es, nicht als Gefahr wahrgenommen zu werden, wenn ich Einkaufen gehe, Jogge, Vögel beobachte, Mit Freund*innen abhänge, Spazieren gehe, Silvester feiere, Auto fahre, und und und Wenn ich lebe.
Denn wie alle anderen will ich leben, atmen und glücklich sein. Ich habe Träume und ich will die Chance haben, sie zu verwirklichen. Ich verfolge Ziele und ich will die Macht haben, sie zu erringen. Ich schmiede Pläne und ich will die Möglichkeiten haben, in die Tat umzusetzen. Mein Vorteil ist es, dass mir niemand meine Krankheit ansieht. Meine Diagnose lautet Schizophrenie. Niemand sieht mir das an und so lange ich es nicht äußere, Habe ich das Privileg als „gesund“ und als nicht gefährlich wahrgenommen zu werden. Aber ich habe Angst vor Repressalien, wenn ich wieder psychotisch werden sollte oder auch nur "negativ" auffalle. Ich habe Angst vor einer Registrierung psychisch Kranker durch die Polizeibehörden. Ich habe Angst.
Ich stehe für alle ein, die Vorurteilen auf den ersten Blick gegenüberstehen. Liebe Menschen gebraucht bitte euren Verstand und hinterfragt, Was ihr von eurer Familie und anderen Vorbildern übernommen habt. Hinterfragt auch Berichte aus den Medien und vor allem die Ausssagen der Pressestellen der Polizei. Hinterfragt Redewendungen, die ihr benutzt. Könnten sie andere verletzen und diskriminieren? Hört zu, wenn andere von diskriminierende Erlebnissen erzählen. Werdet euch eurer Privilegien bewusst. Fühlt euch ein in euer Gegenüber. Auch und gerade, wenn ihr keine vergleichbaren Erlebnisse teilt. Hört zu und findet die Brücke, die euch verbindet. Schützt Leben.
Dancing by painting my writings
Crying out loud the love
For my own spirit beings
Dreaming what the carve
In the cave of my mind
Me, I hurt
Me, I smile
Me, I had to catch this breath
for such a long while
Help me goddess
Don't divide
Too many have died
Raise your fist
And write
My life is a chance to see purple truths
Like in my youth
I've grown a fantastic world of empathy
Like a rainbow colored symphony
These feelings like mountains crumbling
The statue shining through is you, yet stumbling
Over words unsaid
Speaking of what we did in a cloudy bed
Me, I hurt
Me, I smile
Me, I had to catch this breath
for such a long while
Help me goddess
Don't divide
Too many have died
Raise your fist and write
Me, I am hurt
Me, I do smile
Me, I maybe fail
for now I exhale
Help me goddess
Don't divide
Too many have died
Raise your fist
And write
Dear family hold my hand and heart
Don't go out to fight
This beautiful world is worth
To survive
Today I was hurt
Today I smiled
That marvelous day
Has all gone wild
The hours turn to sand
Time paints no lines
I Say No to silence
I Say No to false signs
This is no poem
That calls out for anymore wars to fight
Let peace lead your hand
Let thought be the sword and write
Me, I am hurt
Me, I do smile
Me, I had to catch this breath
for such a long while
Help me goddess
Don't divide
Too many have died
Raise your fist
And sing and dance and paint and write
JB-05-2020
#rainbowlove #hybridmoments #johannablau #poetry #poem #lovepoetry #loveart #ichraumdu
ein huf des seltenen tieres
zertritt in schuhen aus gebälk
das wort
sonderbar erfährt mein ruf
erhörung im frühlingshaften
umgang
immerzu forschend mein blick
aus uns erkennenden augen
ein versprechen
und der hall deiner wünsche
umspielt meinen kopf
wie einfälle
hüfthoch saust vertraut
der wind
um mich zu verführen
spiegel
glanz liegt da wie verschwendet
wendet sich das notenblatt
musik
lodert auf
im balanceakt liebe
die taten
rühmen sich des spiels
verwundbar leise
quell
offener Fenster
offener Herzen
Ob nun verwandt oder gut bekannt
Erfahren im Geben
Ist in diesem Kalten Land
Nicht nur Prometheus, der das Feuer fand
Auch alle, die Erinnern und Gedenken
In Mitgefühl von innen heraus Schimmern
Und sich selbst verschenken
Familie für die Seele
Umarmung, die ich wähle
Um zu beglücken die Menschen, die ich am liebsten mag
Um zu entrücken, die Menschen, dem dröhnenden Alltag
Um zu verzücken, die Menschen, die ich viele Fragen frag‘
Ummantelung, die ich bequem ohne Zutun abgebe
In diesem meinem Umfeld
So viele, die sehr gern helfen
Sich selbst finden
Durch das Gegenüber
Geschwister
Im Geiste
Zusammen Werden Wahr Wunder Welten
Wird wirklich, Was wir gewünscht
Hämmernde Herzen
Zueinander fliegend
Wie Vögel ohne Federn sind wir
Brauchen nicht Ellenbogen
Brauchen Nestwärme
JB-01-2020
Ich suche meine Tochter
Ich weine und ich klage
Wo ist meine Tochter?
Sieh, wie ich verzage
Alles schwelt und brennt
Alles Leben mir egal
Alle Wesen enthemmt
Diese Suche meine Qual
Ich suche meine Tochter
Wo hat er sie versteckt?
Ich suche meine Tochter
Helft mir oder ihr verreckt
Kore
Wie sie Kräuter pflückt
Denk ich daran
Werd' ich bald verrückt
Die Wiese jetzt trocken
Mein Fuß steckt sie in Brand
Die Bäume dürsten
Bald brennt das ganze Land
Er hat sie mir entrissen
Ein halbes Leben ohne Sonnenlicht?
Verschleppt, misshandelt
Dieser Handel schmeckt mir nicht
Ich bin ihre Mutter
Ich leide ihre Leiden
Gib sie mir Zurück
Lass sie sich entscheiden
Das Land, es siecht dahin
Flüsse verrinnen
Tiere flüchten, nur wohin
Menschen kämpfen ohne Sinn
Gib mir meine Tochter
„El Violador Eres Tu“
Gib sie mir zurück
Und die Flammen geben vielleicht Ruh'
JB-01-2020
Balance ist für mich grundlegend und ausschlaggebend für so Vieles. Wenn ich sie verliere, wartet das Chaos. Emotional. Irrational. Strukturell. Dann ertrinke ich in Erlebtem, Ausgedachtem und Zukünftigem. Die Zeit ist keine gerade Linie mehr, sie umschlingt mich. Die vielen Möglichkeiten rauben mir den Atem.
Wer könnte ich sein? Was habe ich verpasst? Wie kann ich das wieder gutmachen? Was könnte ich schaffen? Und dabei kann mir keine*r wirklich helfen. Während dies alles meine Gedanken beschäftigt, kann es sein, dass ich einkaufe, Wäsche abhänge oder mit Freund*innen rede. Meine Innenwelt ist für andere so gut wie unsichtbar. Die Zweifel, die Unsicherheit, die Verzweiflung, auch die knallige Euphorie. Ich funktioniere, während ich tagträume.
Will ich das? Diese Schere aus Alltag und Traum ist gefährlich. Gerade wenn sie zu sehr auseinander klafft, droht sie meinen Bezug zur Wirklichkeit zu zerschneiden. Soviel Energie in dem was ich will. Wie kann ich das nutzen?
Die Frage ist doch: Wer bringt mich dazu etwas zu wollen? Wer sagt mir, was gut für mich ist und was schlecht? Zu Anfang sind das die Eltern, die ihrerseits von ihren Eltern gelernt haben. Das ist ein wichtiger Punkt. Ich wurde geprägt durch Ältere, die Erfahrung haben und diese mir weiter vermitteln wollen.
Doch ist das alles? Wie wäre Fortschritt möglich, wenn es so wäre? Ich träume andere Träume als meine Eltern. Ich wünsche anders, ich lebe anders, ich liebe auch anders. Wo kommt das her? Nur aus den Medien? Diese Prägung seit früher Kindheit ist nicht zu unterschätzen. Mir wird etwas vermittelt, ich lerne daraus. Suche mir Vorbilder, himmele Menschen an, die mir noch nie begegnet sind. Schau mir an wie sie leben und versuche vielleicht ihnen nach zu eifern.
In meiner Jugend habe ich mir in meiner Fantasie ein Alter Ego erschaffen. In Tagträumen ließ ich die wunderhübsche, smarte Frau auf meine Idole treffen und mit ihnen Abenteuer erleben. Ich war 14 Jahre alt, wohnte auf dem Dorf und war in mir gefangen. Mein Spiegelbild entsprach nicht dem Ideal der Stars in der Bravo. Ich empfand mich als langweilig und nicht wert, gemocht zu werden.
Die Tage zogen sich in die Länge. Ich las viel. Schaute viel Fern. Ich träumte mich ein in diese Welten und entschwand in meine Träume.
Was mich angeht, habe ich mich verändert. Durch Krisen bin ich aus dem Käfig meiner Selbstwahrnehmung ausgestiegen und habe mich von Außen und durch die Augen anderer betrachtet. Ich habe darüber nachgedacht, was mir wirklich wichtig ist. Die Energie für Projekte wie Schreiben, Fotografieren und auch die Liebe finde ich mehr und mehr.
Nicht wirklich mein Äußeres hat sich verändert. Meine Einstellung hat sich geändert. Ich nehme eine andere Perspektive ein. Ich bewerte nicht mehr ständig mich oder Andere. Ich lege keine Maßstäbe mehr an. Ich bin.
Wenn ich Werbung schaue, dann ist das eine Welt, mit der ich nicht mehr viel zu tun habe. Statussymbole, Dinge, die mich festhalten in Rollen, die mich festhalten in Lebensläufen. Das alles spricht nicht mehr zu mir.
Wie kann ich den Unterschied vermitteln? Etwas zu haben, um etwas zu sein. Erich Fromm hat das durchschaut. Ich habe mich etwas mit seiner Sichtweise beschäftigt. Ich habe gelesen und adaptiert. Und wie Fight Club zu sehen, hat es etwas ausgelöst. Es ist so, als ob ein Vorhang fällt und ein wunderschöner, mir unbekannter Raum sichtbar wird, in einem Haus, in dem ich aufgewachsen bin. Abenteuerlustig erkunde ich diesen Raum und finde dabei nichts Greifbares.
Was ich finde, sind Möglichkeiten, was ich finde sind Fragen. Seitdem lerne ich täglich zu hinterfragen. Ich schaue hinter Vorhänge und fordere mich dazu heraus, um Ecken zu denken. In einer Welt, in der es viele gerade Straßen gibt, erweitert das meinen Horizont. Egal, ob es mein Denken ist oder etwas, was andere in Gesprächen äußern, ich hinterfrage. Dabei ist nicht Politische Korrektheit oder Bürgerliche Moral mein Maßstab. Ich orientiere mich an der Balance. Diese muss ich abgrenzen von Neutralität, denn mein Bauchgefühl ist ein wichtiger Faktor auf meinem Weg durch den Wertewald.
Ich spüre dabei unangenehmen Gefühlen nach. Denn wenn ich auf diese stoße, finde ich oft eine Lektion über mich und mein Selbstverständnis. Ein Beispiel ist, als ich, in meinem mit vielen Büchern voll gestopftem Zimmer, etwas gesucht und nicht gefunden habe. Ich hamstere Bücher für schlechte Zeiten. Nur fühlt es sich zur Zeit so an, als würde ich die ganze Zeit einen riesigen Rucksack ungelesener Bücher mit mir herumtragen. Dazu kommt, dass ich noch immer meine Sachen gefunden habe, zwischen all den Dingen. Nun war das nicht mehr der Fall und mir wurde klar, dass sich etwas ändern muss. Ich muss mich von vielem trennen, Ballast abwerfen um beweglicher zu sein. Das fällt mir sehr schwer, aber es wird sich hoffentlich irgendwann anders anfühlen. Wie so oft nach einer Krise, werde ich vielleicht daran wachsen und neue Wege für mich entdecken.