Vertraue mir

Vertraue mir

Ich weiß selbst nicht warum und wohin
doch Vertraue mir

Alles ist Zeit und Raum
und wir tanzen in Umlaufbahnen

Wenn ich Feuer spucke,
dann für alle Zeiten.

Wenn ich Eis werde,
dann nur um Aufzutauen.

Das Gefühl hier zu sein,
geht mit mir auf Wasserwegen.

Ich bin verdammt neu zu sein.

Zugegeben ganz bin ich nicht
ich bin Du in allem was von uns spricht

JB 12-2014

Ohne Dich

Ohne Dich

Ich bin ganz ohne dich
Das heißt neues Sein für mich

Seelenfragen beuteln mich
Wer geht einen Bund ein
ohne noch frei zu sein

Wer verliert
wer gewinnt
ohne den Traum zu verlassen

JB-12-2014

Wenn du gehst

Wenn du gehst

In der Nacht, wenn ich wache,
Wenn ich mich sehne nach Halt,
Wenn Deine Hände nicht da sind
Und ich schreibe gegen die Einsamkeit.

Mein Kopf frisst Lächeln,
Gegen alles immun außer Zweifel.
Mein Herz schenkt Wärme über meinen Körper hinaus.
Wenn Du gehst, will ich bleiben.
So zeigt die Uhr: Verschwinde!

Du bist wie du bist,
Wenn ich mich vergesse und dabei auf dich zu geh.
Geschichte des Moments.

Sing ein Lied in die Stille,
schreib es auf und tanz dazu für mich.
Sinn ein Gedicht auf Weiß.
Ich trag’s Dir vor, wenn du schläfst.
Wenn du bei mir bleibst.

JB-12-2014

Für mich

Für mich

Wenn ich tanze, dann für mich.
Symbole in Reigen gewogen.
Grenzen im Rhythmus gesprengt.

Wahn kommt auf und verbindet mich mit allem.
Trotz kommt auf und teilt mich in Jahrzehnte.

Wenn ich schreibe, dann für mich.
Kreiselnd zur Ruhe.
In mir erwacht Stille.

Wenn ich schweige, dann für mich.
Und der Tag geht vorbei, wie die Nacht sich teilt.
In der Stille meiner Worte auf Papier.

JB-12-2014

Noch ein Tag

noch ein tag

wie ich blende
gerade wieder meine phasen wende
wie ich gaunere von ihnen
diesen menschen
wie ich ziehe, drücke, schubse
mich selbst über den tag

das meer scheint mir weit
mein leid scheint so nah
warum?

wenn ich doch gründe hätte
wenn ich doch gründe hätte

und wieder doch ein tag
die sonne hilft
der mond wandelt sich mit mir

und wieder noch ein tag
sie helfen mir

JB 10-2014

Glocken im Dunkeln

Glocken im Dunkeln

Wir läuten die Glocken im Dunkeln
Mein Fremder Freund.
Und wer es hört, ist sicher,
Wir klagen über Nichts.

Das Feuer unserer Blicke
Es schien gelöscht,
Sobald die Sonne schwand
Und der Krug geleert war.

Du scheinst jetzt wieder
Und ich fülle mich auf
Mit Blicken, mit Worten,
Mit Nähe und mit Freundschaft.

JB-10-2014

Unbehagen

Unbehagen

Traum und Wirklichkeit eingefangen in Asbest
während Hoffnung mich verlässt
und ich in Trauer schäume
seh ich keine Räume
für mein Leben hier

doch will ich sein
wie ich
bin wie ich
wohin mit mir

Träume tretend
vorbei an Eilenden Milizen für die Zeit
vorbei an schreienden Aufsehern für das Morgen
vorbei an denkenden Männern mit Kragen, ohne Sicht

will ich sein
wie ich bin
wie ich sein will
ich will sein

JB 10-2014