Glanzlichter

Glanzlichter

Die Welt dreht sich weiter,
Egal wie ich mich fühle.
Die Welt dreht sich weiter,
Egal in welchem Haufen Leid ich grad wühle.

Da kommt das Glück getanzt,
Fühl mich auf einmal wohl.
Da kommt das Glück getanzt.
Alles Reden scheint hohl.

Umarme meine Freunde,
Wir wünschen uns Gesundheit.
Umarme meine Freunde,
Die Zeit legt ab das alte Kleid.

JB-12-2015

Verschluckt

Verschluckt

Hab mein Gefühl verschluckt,
Ging meiner Wege.
Hab Worte ausgespuckt,
Lügen so träge.

Verzicht auf Küsse,
Keine Berührung mehr.
Kenn keine Lüste,
Hallo, das fällt schon schwer.

Frühling muss kommen,
Öffnet meine Seele.
Will wild mich verlieben,
Niemand weiß, wen ich wähle.

JB-12-2015

Wir könnten Freunde sein

Wir könnten Freunde sein

Du schaust mich an,
Ich schau zurück.
Eins wird mir klar:
Will nur Dein Glück.

Du gehst mit mir ein Stück.
Wir lachen,
Erzählen uns Geschichten.
So lässt sich wohler dichten.
Ich denk an Dich.
Es bleibt kein Groll zurück.

JB-12-2015

Alles ganz

Alles ganz

Leben, Liebe, Arbeit,
Such überall Klarheit.
Will alles ganz.
Liebe diesen Tanz.

Halbgar ist nichts für mich.
Entscheide zwischen Kür und Pflicht.
Nehm nochmal Unterricht.
Geh‘ hart mit mir ins Gericht.

Was also soll ich tun?
Will nicht mehr lange ruh’n.
Spür meinem Willen nach.
Das lag zu lange brach.

Mit wem nun will ich gehen?
Kann nicht mehr lange alleine stehen.
Kommt Zeit, kommt Rat.
Geh weiter meinen Pfad.

Leise besinnt sich,
Mein inneres leises Licht.
Vergnügen ist der Weg,
Bei dem ich die Weichen leg.

JB-12-2015

Ungeduld

Ungeduld

Will voran gehen.
Neues um mich sehen.
Meinen Schatz finden.
In den Süden verschwinden.

Keine Schatten mehr.
Glauben an sich ist so schwer.
Fühl mich begraben.
Such mir einen Raben.

Geh wieder unter.
Bin wieder munter.
Geh lange Wege.
Bin nicht mehr träge.

Will nichts mehr kaufen.
Will lieber laufen.
Freunde aufsuchen.
Bilder verfluchen.

JB-12-2015

Was zählt

Was zählt

Im Fadenkreuz seh‘ ich die Zeit.
Ungebunden in den Himmel verschwunden.
Wird das so sein?
2016, das Jahr der Liebe.
Zwischen Unruhen und neuen Wegen.
Ich kämpfe verwegen gegen das Nichtstun.
Für das Vergebliche.
Will helfen zu helfen.
Endlich ankommen in der wahren Welt.
Das ist das was zählt.

JB-12-2015

Körperliches

Körperliches

Was sehe ich von Dir?
Was bleibt übrig,
Wenn ich mit Dir gehe?
Verbleib in weiter Ferne.
Wenn jemand da ist,
Dann verschwinde ich gerne.
Ich bleibe stumm,
Seh nur noch Sterne.
Wann werd ich sagen:
„Hab Dich so gerne.“

JB-12-2015