Present Ruins of civilization
Trains to get to Nowhere
Slightly impressive voice
Want to hear them swear
Bad, Bad Choice
Hungry for Madness
It flashes away all the madness around me
All people struggle, All day
Thoughts like rain in november
Roads that are not signed by rubber anymore.
In my body: decline and gore
My soul is flying over it, it wants to remember
But also Wants to get away for sure
240 years from now
Less rain, less green, less a horror show
We fucked up, we survived,
we rule it, a hot, hot earth,
no whale sighs in the dirt,
the rats wait for us to rot away,
the rats will rule someday
Ich warte auf den Untergang So fühlt sich das an Kalte Nudelpfanne plus Youtubemix = Corona Quarantäne Keine Träne mehr, nur noch zitternde Gesichtsmuskulatur Den neuen Rucksack wieder ausgepackt Das Schreiben nachjustiert Auf Allerhand Liederliches Was mir im Kopf herumschnellt Heraus kommt Selbstzensur Wer liest denn mit? Die Paranoia und die Zündschnur Immer. JB 04-2022
In allen Dingen will ich offen sein und frei, ohne anderen zu schaden. In mir soll Frieden sein, so dass die Kriege im Außen sich zersetzen. Meine Liebe soll so leicht sein, wie die Feder eines Kolibri. Bis in die Sterne will ich tanzen, Wüste und Wald sind sich von dort aus so nah.
Doch sitzen mir ranzige Früchte im Herzen. Sterben mir die Träume, wie die Fliegen im Herbst. Träume doch um diese Ödnis, denn mein Lied will überleben. Zerfurcht der Boden ohne Saat; das schaumige Meer schreit mich an! Die Felder tot, die Wasser giftig, warum können wir so leben?
Und dann der Krieg so nah. In meiner Panik versuche ich zu fliehen. Hin zu Märchen, Mythen und Legenden. Was tun, wenn es im Kleinen wie im Großen knallt. Der Lebensfunke diese Hoffnungsbrücke nicht mehr baut.
Kleidung zerfetzt, sitz ich im Traum auf dem glänzenden Asphalt. Wache auf; Starre aus meinem Traumhaus wortlos zur Tür hinaus. Die Balken biegen sich, sobald ich spreche. Die Fenster flattern mir, wie in einem Sturm. Die Worte ziehen hin ungesagt, geschmacklos.
Das Leben schleicht sich davon mit der Wahrheit. Sie sprechen: „Uns will hier keiner mehr.“ Und wieder heißt es: „Kämpfen oder Flüchten oder Tod.“ Alle verlieren, wenn die Lüge die Wahrheit bedroht. Kein Sieg ist möglich fehlt allen das Brot.
Die Hoffnung schmilzt. Sie sickert ein in den Boden. Tränkt die Samen gesammelt und verwahrt von Vavilov. Keim auf Keim wird den überleben, der in Stalins Fußstapfen stolpert. Denn wenn nicht der Frieden siegt, wird es die Totenstille sein.
„Na dann los, schreib“, sagt sie zu mir Und hüpft in meinen Gedanken herum, Freut sich, wie das Innere Kind, Welches sie auch ist.
Lilith, Prinzessin vom Planeten Lilith, Wir beide, verbunden durch eine Konjunktion, Die mehrere Dimensionen übergreift. Aufgebrochene Ferne eben auch durch Fixierung und Isolation. Und was mache ich damit, außer ihre Gedanken zu lesen, Vielleicht schon 10.000 Jahre alte Gedanken. Wir unterhalten uns über Zeit und Raum hinweg. Leuchten die Wege aus, sie als meine Stimme, ich als ihr Gefäß.
Wenn da kein Leidensdruck ist, warum sollte es krank sein, ihr zu lauschen? Schutzgeist, Magdalena, Lily, du Liebe. Manchmal Gewissen, manchmal Mahnende. Oft einfach Gefährtin. Wenn Stolz mich aufs Podest hebt, schubst sie mich humorvoll zurück auf die Wiese. Dahin zwischen Gänseblümchen und Hundekot. Wie das Leben sich bewegt. Unser innerer Dialog. Setzt sich fort. Tanzt in meinem Kopf zu unbesungener Musik, welche mich erhebt, berauscht und unsichtbar umschwemmt. „Das ist schön,“ sagt sie und erlaubt mir sanft, es aufzuschreiben. Kein Zwang mehr. Der kam von außen. Innen ist Frieden.
Wer hat gehalten, was sie versprach?
Verschanzt, hinter Nichtigkeiten.
Das Wort und alle Zeiten,
Lassen ab, unverrichteter Dinge; geben nach.
Was mir so ins Geblüt geschossen,
In milden Gaben deiner Gunst,
Was mir fehlt, ist die dunkle Kunst.
Meine Seele ist noch nicht verraucht und in die Höhe geflossen.
Höhlenkinder mit unendlicher Filmauswahl.
Das Leben liebt zu kosen und zu zerreißen.
Wie eine Katze, kann ich es unmöglich zurecht weisen.
Wir suchen Tränen und finden Treibholz verbaut im Ochsenstall.
Der Wagen führt mich in die Fremde.
Das Auge tränt, mein Mantel schimmert.
Wenn auch immer wieder eine Eule wimmert,
Ich fahre weiter, bis ich das Blatt zu meinen Gunsten wende.
JB 12_2021
Doodle: Portraitzeichnung einer Werwolffrau, JB-11-2021, puzzledsphinx
Verschlafen, fast ganz eingebüßt meine Sehnsucht.
Finde, es geht mir besser ohne dieses Suchen.
Doch bin ich ganz und gar zufrieden ohne inneres Rufen und ohne Kluft?
Das Leben, das ich lebe, sinkt dank Völlerei tief in Routine ein.
Laufe wie mit Ketten im Morast.
Bin gerüstet für einen längeren Aufenthalt im Knast, zusammen mit alter Pein.
Doch mein Blut wird dort alt, da die Sonne es nicht aufwärmt.
Mein Körper wird fad, da er nicht eintaucht in Gefühl.
Mein Herz wird kalt, vor lauter Kalkül, da es nicht schwärmt.
Mein Suchen treib ich nun voran und bin wieder im Spiel.
Wille zündet Funken, leuchtet, ihr die Mut hat, diese Straße weiter zu erkunden.
Sie trägt davon tiefe Wunden, doch salbt sich am Ziel.
Dort fällt die Sünde ab von mir, wie eine alte Haut.
Verrenke nicht mehr meine Freundlichkeit.
Bevor mein Hoffen nochmals ergraut, Ihr verzeiht;
Rufe ich es aus und schreibe dann auf:
“Wann und wo sonst als hier und jetzt ist für die Liebe Zeit.“
JB-11-2021