Lichtort
Da geh ich in Gedanken hin
Dahin wo auf der Wiese Blumen blühn
In vielen Farben sich ergießen unter Bäumen
Wenn ich da ankomm, ist es Zeit zu träumen
Und die Gedanken tanzen neue Wege entlang
JB-11-2015
Da geh ich in Gedanken hin
Dahin wo auf der Wiese Blumen blühn
In vielen Farben sich ergießen unter Bäumen
Wenn ich da ankomm, ist es Zeit zu träumen
Und die Gedanken tanzen neue Wege entlang
JB-11-2015
Worauf warte ich mit weichen Knien?
Warum verstecke ich mich unter Decken?
Ich will aufwachen, die Welt entdecken.
Will mit offenem Herzen nach Draußen ziehen.
Nicht mehr lang, dann wage ich den Sprung.
Nur noch kurze Zeit, dann finde ich die Kraft.
Keine Furcht mehr vor der Einzelhaft.
Die Träume werden wahr und das bedeutet Heilung.
Wenn ich die Spur verliere, helfen mir die Leute.
Wenn ich mein Herz verschenke, rettet mich die Glut.
Werde einig mit der Lebensflut.
Erfreu mich an der tanzenden Meute.
Brauche ich jemanden um aufzutauen?
Sing ich nicht allein die schönsten Lieder?
Fühl mich lebendig bis in alle Glieder.
Freunde sind da mich aufzubauen.
Für all das brauch ich doch Geduld.
Der Hexenkessel schenkt die tollsten Tränke.
Brauch keine Bosheit und auch keine Ränke.
Bring mich zurück zur ersten Unschuld.
JB-11-2015
Sobald ich schlafe, geh ich durch die Tür,
Erlebe Traumgeschichten.
Will mein Leben darin richten,
Sammle viel dafür.
Sobald ich träume, pack ich meine Sachen
Und reise durch andre Welten.
Verliere viel. Was will man machen?
Will gar nichts mehr gelten.
Solang ich schlafe, träum ich für das Leben,
Durchstreife Abenteuer.
Sobald ich aufwach‘, will ich sie aufheben,
Schreib sie auf in mein Buch, sind sie auch ungeheuer.
JB-11-15
Vor allem hab ich Angst,
Dass ich mein Heim verliere,
Dass ich dann draußen friere
Und der Wahn jeden Tag mit mir tanzt.
Wenn ich nicht mehr denken kann,
Kein Freund mehr zu mir steht,
Die Gesundheit den Bach runter geht.
Komm ich ganz unten an.
Wenn ich umsonst meine Sinne sammle,
Keine Wohnung mir als Obdach bleibt.
Verbogen, verplant und ohne Geleit.
Meine Worte ich einsam stammle.
So packt mich die Furcht,
So schiebt mich die Angst herum.
Sitz zerieben in meiner Wohnung.
Denk an das Morgen die Stirn zerfurcht.
JB-11-2015
Bin nicht lahm,
Bin nur gehemmt.
Weiß ja nicht,
Wer mich hier kennt.
Wenn ich tanze,
fällt die Maske weg.
Preise den,
Der mich erweckt.
Will wieder schreiben,
Das ist der große Plan.
Will nicht übertreiben.
Alles so, wie wir es sahen.
Jetzt bin ich da,
Will immer so präsent sein.
Jetzt bin ich hier,
Fühl mich nicht mehr klein.
JB-11-2015
Hunde schweigen.
Hier ist ein neuer Reigen.
Geh nicht mehr gebückt,
Immer noch nicht geschmückt.
Tanz mit mir zu diesem Lied.
Das wird unser letzter Sieg.
Kann die Welt nicht lesen.
Noch nie dagewesen.
Neues, Blaues, Altes.
Gib es weg und falt es.
Hat jetzt einen Sinn,
Grad da wo ich bin.
Wieder nur durch Traum geweckt,
Was wenn Wahrheit in mir steckt?
Wird der Raum geteilt,
Bin ich dann geheilt?
JB-11-2015 (nach Konzert von Chelsea Wolfe)
Worte aufgeschrieben
Lachfalten geglättet
Würds so gern aufschieben
Bin ganz geplättet
Wenn ich mich umseh
Weiß nicht wohin
Wenn ich dann durchdreh
Macht nichts mehr Sinn
Nach Außen wie nach Innen
Ungeklärt und unbesprochen
Bin voll von Stimmen
Leib noch da, nicht ganz ungebrochen
JB-11-2015 (Erinnerung an Krankheit)