Haare grau von anderer Menschen Leid, gefärbt: gelb wie purer Neid
Vererbte Narretei der starken Völker
Hungernde Herzen, entzweit
Kleider zerfetzt, Seelen verhökert
In seiner Gedanken-Welt, lebt alles ihm zu dienen
Vergessen jeder Anstand, jede Gnade
Zur Gunst der Stunde, die er ewig jage
Vergisst er seine Freunde, sobald sie fielen.
Und hier und da, wie überall die Köpfe dieses Übels
Schießen wie Pilze aus dem Boden
Wir wissen um das Geflecht von Patriarchat und Kapitalismus.
Genannt wird Faschismus dieser schlechte Odem
Eine solidarische Mykorrhiza dem entgegenstellen
Von den Bewegungen, in der alle den Frieden erkennen
Zusammen in die Richtung Zukunft schauen,
Gewichtige Luftschlösser bauen, die bald schon Leben in sich tragen.
Gedeihen an Ideen und in Banden Projekte starten.
Zusammen den längeren Atem haben, die saubere Luft zu messen, zu bewahren.
Vergangene Taten nicht vergessen und darauf schauend Neues Planen.
Mein Verstand erzählt mir von der Zukunft, die heiß wird, die unseren Stolz verbrennt und unsere Liebe anfacht. Das Leben wie es Pläne schmiedet und wie die Sonne dazu lacht, der Mond hat einen Witz gemacht, in einer seltenen kühlen Nacht. Für die folgenden Generationen: Gemeinschaften ohne Macht.
Johanna nion Blau, 27.09.2025

