Vakant diese Stelle um meinen Schmerz. Wie sie mich ausmacht. Das hoffnungsfrohe Lachen gilt einem Menschen. Genau wie das Stille Bangen. Wie gleichsam einsam kann ich sein? Das Flutbett leer, doch hör ich Wassermassen. Wenn in mir klingt dein Name, will es rauschen. Davon das ich Feuer bin, will ich nichts hören, ich will tauschen, das Wasser in mir brodelt, weil du Feuer bist. Dir nah, erwacht mein Wissensdurst. Das Meer ist mein Gefühl, ein Ozean aus Sehnsucht verlangt nach Sonnenstrahlen. Der Regenbogen zeigt das Bündnis an. Und endlich will ich dir zur Ehre meine Wahrheit sprechen. Will das Band nicht zerbrechen, will es stärker knüpfen. Sehe in dir Hoffnung, die Regen bringt, an Küste, in Wüste, in Wald und auf die Felder. Will alles geben, darum lass mich jetzt noch in Ruh. Denn dieser mein Segen braucht die Dunkle Zeit zum Reifen, braucht meine Furcht, wie eine Frucht und will mein Tosen, um zu wachsen. Vakant die Stelle, die mein Herz bewegt. Meine Raserei verliert sich, wie eine Welle, die sich am Strande bricht. Die Tiefe der Bewegung landet an, um zu formen neues Land.
JB 12-2021

